P-Day / Prüfungs-, oder Paniktag?

In ein paar Minuten ist es 24.00 Uhr. Ich hab bis zur sprichwörtlich letzten Sekunde gelernt. Das Hemd und die Hose für den morgigen Tag sind gebügelt, der Rucksack bis auf wenige Dinge gepackt und meiner Wohnung sieht aus wie das Schlachtfeld einer Forschungsstation…

Und 5,5 Stunden später? Da stehe ich auf um rechtzeitig zu meiner theoretischen Abschlussprüfung zum Mediendesigner in Spandau zu gelangen. Wie das klingt: Theorie und Design – eigentlich ziemlich Gegensätzlich, könnte man der Meinung sein. Dennoch ist es wichtig. Intuition, der natürliche Umgang mit Farben, Formen, Kontrasten und Last&Least: Das Talent – das nutzt alles nichts, wenn man mit den Werkzeugen nicht umgehen kann, bzw. diese im Ansatz falsch versteht. Ausserdem bin ich weit davon entfernt „Künstler“ zu sein. Vielleicht und mit sehr viel Glück betrachtet man meine Arbeiten in ein paar hundert Jahren als Kunst. Bis dahin ist es „künstlerische Dienstleistung“, Design eben. Das gleiche was es auch für einige der größten historischen Künstler war.

Ob die auch so von einem Dämon namens „IHK“ gequält worden sind? Bestimmt. Sei es drum: Ich nehme morgen einfach ein großes Handtuch und ein Plakat mit großen Linear Antiqua Lettern: „KEINE PANIK“ mit. Allen anderen wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt und viel Glück bei der Prüfung. Sollte etwas nicht passen: Entweder Streichen, oder 42 eintragen. Ich hab gehört das stimmt immer…

p.s.: Das sich hier die letzten Wochen nichts getan hat lag daran – ja ihr habt richtig geraten – das ich voll im Prüfungsstress war. Ich hoffe das sich das nach der theoretischen Abschlussprüfung ändert. Dann gibts Futter von der praktischen Front – oder auch nicht. 😉

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